NEUES AUF SOPHISTICATED


Sophisticated im Stadtmuseum Fürstenfeldbruck

veröffentlicht am 03.04.2012

Vom 03.04. bis zum 29.04.2012 kann im Stadtmuseum Fürstenfeldbruck die K.R.H. Sonderborg-Ausstellung »K.R.H. Sonderborg, ein Maler des Informel« besucht werden. Informationen zum Event finden Sie hier, einen genauen Übersichtsplan des Fürstenfeldbrucker Klostergelände kann hier abgerufen werden. (Das Stadtmuseum finden Sie unter der Nummer 25).

»Hochzeit« von Wort und Bild

veröffentlicht am 31.03.2012

Ich möchte Sie animieren, in einer kleinen Runde mit ausgewählten Teilnehmern eine Bildbesprechung einer Leinwand Ihrer Wahl zu versuchen! Sei es in der Galerie, in einem Museum (im April z.B. abends im Stadtmuseum FFB jederzeit möglich) oder bei Ihnen zu Hause.

Bisher brachten solche Abende bei einem guten Tropfen Wein immer wieder überraschende, lebendige Diskussionen hervor! Suchen Sie sich ein für Sie interessantes Werk aus und sprechen oder mailen Sie mich gerne an!

Yongbo Zhao - Sein neuestes Werk

veröffentlicht am 31.03.2012

Wir freuen uns, das neueste Werk von Yongbo Zhao direkt aus seinem Atelier in der Domagkstraße in München erworben zu haben: "CONDITIO VIRILE". Ein auf den ersten Blick äusserst provokatives, schockierendes und doch meisterliches Werk, das die Bedingungen von Mensch- und Mann-Sein zum Thema hat. Assoziationen zu Nietzsche sind obligat (Richard Reschika: "Nietzsches Bestiarium, Der Mensch - das wahnwitzige Tier", der blaue reiter Verlag für Philosphie Siegfried Reusch e.K., Aachen, vormals omega verlag. ISBN 978-3-933722-06-5).




http://www.sophisticated-art.com/kuenstler/yongbo-zhao

Zusammenfassender Rückblick auf die »etwas ungewöhnliche« K.R.H.-Sonderborg-Vernissage vom 18.02.2012

veröffentlicht am 31.03.2012

Ausgehend von der Aussage eines Besuchers, das Schwarze in Sonderborgs Arbeiten beunruhige ihn, wirke Angst-auslösend, führte der Moderator, Mathias Nolting aus Gröbenzell, geschickt durch das darauf folgende, lebhafte, kontroverse Gespräch über die Wirkungen von Farben und Sonderborg`s Arbeiten.
Die Kunsthistorikerin Dr. Gudrun Szczepanek sowie die anwesenden Künstler Gabi Lockstädt, Max Matthes und Michael Fliegner bereicherten die Diskussion mit spürbarer Kompetenz. Es wurde schlagartig offenbar, was informelle Kunst im einzelnen Menschen auslösen kann. Speziell die Verknüpfungen zur Philosophie, zum Buddhismus oder zum Existentialismus wurden aufgenommen und dann jeweils konstruktivistisch auf das einzelne Subjekt heruntergebrochen.

Insgesamt bestätigt mich diese Diskussion in meiner festen Überzeugung, dass das Informel eine wunderbare Brücke zwischen Kunst, Literatur, klassischer Musik, Philosophie und Psychologie sein kann, sprich: Über die »Hintertüre« die Bedingungen von Mensch-Sein wieder in die Diskussion, aufs Tableau bringt:

Wilhelm Genazino, »Die Liebe zur Einfalt«, S. 138:
»UND LEIDER WEISS ICH AUCH NICHT, WIE DIESE EWIG FLIEHENDE UND DOCH ÜBERALL HERUMLUNGERNDE SEHNSUCHT ZU STILLEN IST.«

Die Ausstellung dauert noch bis zum 30.03.2012 und ist jeweils Do.-So. von 16-20h geöffnet, nun mit geänderter Hängung (mehr Papier-Arbeiten von K.R.H. Sonderborg). Über Ihren (nochmaligen) Besuch in Puchheim/Bhf. würde ich mich sehr freuen, gerne nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Im Anschluss an die Diskussion wurde eine absolut uninformelle Arbeit von Ferdinand Hodler, »Die Lebensmüden« aus dem Jahr 1892 besprochen und (am Faschings-Samstag-Abend) nachgestellt. Gemeinsamkeiten zwischen dem Informel und Hodler finden sich dennoch viele, alleine die Themen "Provokation", "Endlichkeit" oder "Würde" wären abendfüllend.



Herzlich informelle Grüße!
Ralf Dellert

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